LINUX ON A COMPAQ PRESARIO 1800-XL181 Linux on a Compaq Presario 1800-XL181 (DEUTSCH)

[...Linux on Laptops...]
[...Linmodem...]
[...Laptopbattle-Deutschland...]


Dieses Dokument beschreibt eine Linux-Installation auf einem Compaq 1800-XL181. Es wurde Red Hat 6.2 benutzt und später auf Red Hat 7.0 upgedated.
DIESES DOKUMENT BESCHREIBT LEDIGLICH WIE EINE INSTALLATION VERLAUFEN KÖNNTE. HIERMIT ENTZIEHE ICH MICH JEGWELCHER VERANTWORTUNG. FALLS IHR LAPTOP, IHRE SOFTWARE, IHRE DATEN, IHR GEHIRN ODER NERVEN IRGENDEIN SCHADEN ZUKOMMT, LIEGT DIE VERANTWORTUNG BEI IHNEN. DIESES DOKUMENT STELLT KEINEN ANSPRUCH AUF VOLLSTÄNDIGKEIT UND/ODER RICHTIGKEIT. VERFAHREN SIE MIT ÄUSSERSTER VORSICHT. (z.B.: DATENBACKUPS!)
PS: Ich hatte einen völligen Datenverlust, dem Laptop geht es gut und Linux läuft einwandfrei. Ich bin kein Linux-Guru!
Letzte Aktualisierung: 14.04.2011 17:19:21
Autor / Email-Link: Hakan Kuecuekyilmaz
38.107.179.243 hat diese Seite 1 mal mit CCBot/1.0 (+http://www.commoncrawl.org/bot.html) besucht.



1. Einführung
1.1 Änderungen
1.2 Aktuelle Version dieses Dokuments
2. Partitionieren
3. Linux installieren
4. Aus dem Winmodem ein Linmodem machen
5. Offene Punkte
5.1 Optimierung des Festplattenzugriffs!
6. Links
7. Bitte bewerten Sie das Dokument

1. Einführung

Der 1800-XL181 hat einen Pentium-III 500 MHz. Prozessor, 12 GB HD, 128MB RAM, einen 15" XVGA Display, eine ATI 3D Rage LT Pro AGP-133 Grafikkarte, einen 6x/24x DVD/CD-ROM, 3.5" Floppy-Laufwerk, 10/100 Mbit Ethernet-Netzwerkkarte, ein internes Modem, USB, PCMCIA und einen extern bedienbaren CD-Player.
Um mein Studium zu finanzieren habe ich als Access-Datenbank Programmierer mit direktem Kundenkontakt angefangen. Also musste ein Laptop her.
Und schon bald hatte eine grosse Lebensmittel-Kette ein Sonderangebot. So kam ich zu diesem recht netten 1800-XL181.
Ich benutzte es seitdem täglich. Nun zu den schlechten Nachrichten: Die Kiste kommt mit vorinstalliertem Win98SE und ist nicht-modular aufgebaut, d.h. man kann nicht einfach das Floppy oder CD-Rom austauschen ohne dabei den Laptop komplett auseinander zu schrauben. Ich habe diese Erfahrung mit dem Floppy-Laufwerk gemacht. Das schlimmste ist natürlich das es ohne Linux daherkommt. Eine ganz andere Geschichte ist der Service von Compaq bei Presario Geräten. Ich halte mich ganz kurz, für geschäftliche Zwecke ist es absolut nicht zu empfehlen. Ich werde auf keinen Fall einen zweiten Compaq Laptop für geschäftliche Zwecke kaufen.

1.1 Änderungen

1.2 Aktuelle Version dieses Dokuments

Die aktuelle Version ist erhältlich unter http://esslingen.homeunix.net/~hakan/linux_laptop_german.php

2. Partitionierung

Da ich das vorinstallierte Win98SE durch Win2000 abgelöst habe, war die Partitionierung relativ einfach. Ich habe also alles gelöscht und die Festplatte nach meinen Vorstellungen neu partitioniert. Falls Sie Win98SE und Linux nutzten wollen, sollten Sie Ihre C:\ Platte defragmentieren und ein Backup machen. Danach kann man mit fips von der Red Hat CD die Festplatte repartitionieren. Falls Sie die Recovery Option von Compaq weiterhin benutzten wollen, sollten Sie die D:\ Partition nicht anfassen. Wie ich oben schon erwähnt habe, wechselte ich Win98SE mit Win2000 nachdem mir Win98SE öfters abgestürtzt ist. Das ist nicht akzeptabel für eine Entwicklungs Umgebung. Bisher habe ich gute Erfahrungen mit Win2000 gemacht.

Anscheinend ist Partition-Magic mit auf der Recovery-CD. Ich habe folgendes nicht ausprobiert. Vielen Dank an Jörg Pochmann. Gefunden habe ich es unter: http://private.addcom.de/meinpresario1800/ntproblem.htm

...Schnipp---
Beim Herumspielen habe ich entdeckt, dass das Compaq-Zusatzprogramm ermöglicht, die Windows-Partition auf C:\ auf dem Laufwerk D: zu sichern. Falls kein Platz mehr auf D:\ vorhanden ist, wird von C:\ ein Stück abgeschnitten und D:\ zugeschlagen. Ja wie dann dette? Richtig, kurz nachgeforscht und gefunden:
Partition Magic 4.x in der Enterpriseversion erledigt den Job Skriptgesteuert.
Also, das können wir jetzt auch, das Programm findet sich auf der Recovery-CD und auf d:\CPQS\Tools\PQMAGICE.exe
Dieser Zauberkünstler ist im DOS-Sumpf gerne bereit, seine Dienste zur Verfügung zu stellen.
Rezept (für den fortgeschrittenen User): 0. Viel Zeit einplanen und nicht vergessen, vorher eigene Daten zu sichern! Runter auf die DOS-Ebene oder besser, Lappi mit F8 an der "Eingabeaufforderung" zu starten. PQMAGICE im angegebenen Verzeichnis starten
---Schnapp

Meine /etc/fstab sieht zur Zeit so aus:

<hda1> <hda2><hda5 hda6 hda7>
/dev/hda5 / ext2 defaults 1 1 /dev/cdrom /mnt/cdrom iso9660 noauto,owner,ro 0 0 /dev/hda1 /w2k/C vfat defaults 0 0 /dev/hda7 /w2k/D vfat defaults 0 0 /dev/fd0 /mnt/floppy auto noauto,owner 0 0 none /proc proc defaults 0 0 none /dev/pts devpts gid=5,mode=620 0 0 /dev/hda6 swap swap defaults 0 0
Falls Sie Windows und Linux zusammen benutzten wollen, sollten Sie die Festplatten mit fdisk.exe unter DOS oder mit Partition Magic partitionieren. Ich hatte Probleme mit verschwindenden Partitionen nachdem ich mit fips partitioniert hatte. Die Grösse der einzelnen Partitionen hängt von Ihren Bedürfnissen ab.
Lilo sollte auf der MBR (/dev/hda) installiert werden. Es funktioniert sehr gut mit Win2000.

3. Linux installieren

Falls Sie vorhaben Linux mit einem OS aus Redmond zusammen auf dem Laptop zu installieren, sollten Sie zunächst WinXX installieren und danach Linux.
Das installieren von Linux ist eigentlich nach dem Partitionieren kein Problem mehr. Man bootet einfach mit der RedHat 6.2 oder 7.0 CD. Achtung, mit den Versionen < 6.2 hat man Probleme mit dem X-Server. Als nächstes wählt man die Sprache, bestimmt das Keyboard und definiert die Mount-Points. Danach werden die zu installierenden Pakete ausgewählt. Falls der Ethernet Adapter nicht korrekt erkannt wird:
Das de4x5 Modul ist das richtige für den Ethernet Adapter.
Die Graphik-, Sound- und Ethernet-Karte sollten automatisch erkannt werden.
Beim Bildschirm wählt man Custom und für das Display folgende Konfiguration:
 Non-interlaced SVGA, 1024x768 at 60 Hz, 800x600 at 72 Hz
.
Für die Vertikale Frequenz wählt man 40-150 .
Als nächstes wird der X-Server getestet. Er sollte einwandfrei funktionieren.
Die Mouse ist eine ALPS GlidePoint (PS/2) .
Nach ungefähr 25 Minuten sollte die Frage, ob man eine Bootdiskette erstellen werden soll oder nicht, erscheinen. Natürlich stimmen wir hier zu. Danach wird es Zeit für das einzige rebooten während der Installation.
Sie haben Linux installiert; eigntlich ganz einfach oder?

4. Aus dem Winmodem ein Linmodem machen

Um das eingebaute Modem nutzten zu können, habe ich linux568.zip von www.linmodems.org runtergeladen. Nach dem Unzippen hatte ich Probleme es zu installieren. Nachdem ich Zeile 17 vom ltinst Skript von
 
/sbin/insmod -f ltmodem       zu

/sbin/insmod -f ltmodem.o 
                       ^^^
geändert hatte und mit ./ltinst installiert hatte, beschwerte sich das System über die Kernel-Version. Das stört aber nicht weiter. Danach soll man laut readme.txt minicom -s laufen lassen, um das Modem zu initialisieren. Den Internet-Zugang habe ich mit rp3-config eingerichtet.
Voila that's all turning a Winmodem into a Linmodem.

5. Offene Punkte

Ich freue mich über jede Kritik und besonders über Verbesserungvorschläge. Sind schwierige Stellen im Text, kann man irgendetwas besser erklären, habt Ihr einen guten Tip oder irgendwelche Rechtschreibfehler? Für Fragen über die Installation von RedHat Linux kann man mich über die oben genannte Email-Adresse gerne erreichen.
Zum Beispiel habe ich herausgefunden, dass man eine PS/2-Mouse parallel mit der Glide-Mouse verwenden kann.

5.1 Optimierung des Festplattenzugriffs!

Folgende Einstellungen können sich sehr gefährlich auf Ihr System auswirken. Bitte lesen Sie davor unbedingt man hdparm! Führen Sie als root
[root@bwpc87 /root]# hdparm -i /dev/hda
aus.
Bei mir erscheint folgendes:
root@bwpc87 /root]# hdparm -i /dev/hda
/dev/hda:

 Model=TOSHIBA MK1214GAP, FwRev=N0.11 A, SerialNo=60356292T
 Config={ Fixed }
 RawCHS=16383/16/63, TrkSize=0, SectSize=0, ECCbytes=46
 BuffType=unknown, BuffSize=0kB, MaxMultSect=16, MultSect=16
 CurCHS=17475/15/63, CurSects=-78446341, LBA=yes, LBAsects=23579136
 IORDY=on/off, tPIO={min:120,w/IORDY:120}, tDMA={min:120,rec:120}
 PIO modes: pio0 pio1 pio2 pio3 pio4 
 DMA modes: sdma0 sdma1 sdma2 mdma0 mdma1 mdma2 udma0 udma1 *udma2 udma3 udma4 
[root@bwpc87 /root]# 
Das heisst, meine Einstellungstips gelten nur für die oben genannte Festplatte!
Bei der Standardinstallation von RHat 6.2 / 7.0 ist die Festplatte sehr langsam. Bei RHat 6.2 habe ich folgende Zeile in /etc/rc.d/rc.local hinzugefügt: hdparm -m16 -c1 -u1 -d1 -W1 -S37 /dev/hda
Das macht man unter root mit seinem Liebligseditor, oder von Konsole mit:
[root@bwpc87 /root]# echo "hdparm -m16 -c1 -u1 -d1 -W1 -S37 /dev/hda" >> /etc/rc.d/rc.local

Bei RHat 7.0, welches ich zur Zeit benutze, wird die Optimierung in einer separaten Datei erledigt.
Dazu habe ich /etc/sysconfig/harddisks als root wie folgt editiert:

# These options are used to tune the hard drives -
# read the hdparm man page for more information

# Set this to 1 to enable DMA. This might cause some 
# data corruption on certain chipset / hard drive
# combinations. This is used with the "-d" option


 USE_DMA=1

# Multiple sector I/O. a feature of most modern IDE hard drives,
# permitting the transfer of multiple sectors per I/O interrupt,
# rather than the usual one sector per interrupt.  When this feature
# is enabled, it typically reduces operating system overhead for disk
# I/O by 30-50%.  On many systems, it also provides increased data
# throughput of anywhere from 5% to 50%.  Some drives, however (most
# notably the WD Caviar series), seem to run slower with multiple mode
# enabled. Under rare circumstances, such failures can result in
# massive filesystem corruption. USE WITH CAUTION AND BACKUP.
# This is the sector count for multiple sector I/O - the "-m" option
#
 MULTIPLE_IO=16

# (E)IDE 32-bit I/O support (to interface card)
# the "-c" option (added by Hakan Kuecuekyilmaz)
 EIDE_32BIT=1

# Enable drive read-lookahead
#
 LOOKAHEAD=1

# Add extra parameters here if wanted
# On reasonably new hardware, you may want to try -X66, -X67 or -X68
# Other flags you might want to experiment with are -u1, -a and -m
# See the hdparm manpage (man hdparm) for details and more options.
#
EXTRA_PARAMS= hdparm -u1 -W1 -S37 /dev/hda


--- danach ein paar Tests...

[root@bwpc87 /root]# hdparm -v /dev/hda

/dev/hda:                   /* hier stehen eigene Kommentare! */
 multcount    = 16 (on)     -m16 /etc/sysconfig/harddisks
 I/O support  =  1 (32-bit) -c1  /etc/sysconfig/harddisks
 unmaskirq    =  1 (on)     -u1  /etc/sysconfig/harddisks EXTRA_PARAMS=... -u1
 using_dma    =  1 (on)     -d1  /etc/sysconfig/harddisks
 keepsettings =  0 (off)
 nowerr       =  0 (off)
 readonly     =  0 (off)
 readahead    =  8 (on)     -a8
 geometry     = 1559/240/63, sectors = 23579136, start = 0


/dev/hda:
 Timing buffer-cache reads:   128 MB in  0.95 seconds =134.74 MB/sec
 Timing buffered disk reads:  64 MB in  4.82 seconds = 13.28 MB/sec

/dev/hda:
 Timing buffer-cache reads:   128 MB in  0.94 seconds =136.17 MB/sec
 Timing buffered disk reads:  64 MB in  4.79 seconds = 13.36 MB/sec

/dev/hda:
 Timing buffer-cache reads:   128 MB in  0.94 seconds =136.17 MB/sec
 Timing buffered disk reads:  64 MB in  4.81 seconds = 13.31 MB/sec

 mit
[root@bwpc87 /root]# hdparm -X66 /dev/hda

/dev/hda:
 Timing buffer-cache reads:   128 MB in  0.94 seconds =136.17 MB/sec
 Timing buffered disk reads:  64 MB in  4.82 seconds = 13.28 MB/sec

/dev/hda:
 Timing buffer-cache reads:   128 MB in  0.94 seconds =136.17 MB/sec
 Timing buffered disk reads:  64 MB in  5.26 seconds = 12.17 MB/sec

/dev/hda:
 Timing buffer-cache reads:   128 MB in  0.94 seconds =136.17 MB/sec
 Timing buffered disk reads:  64 MB in  4.80 seconds = 13.33 MB/sec

--> macht keinen Unterschied, also ohne -X66 in EXTRA_PARAMS...

Falls Sie bessere Werte erreichen informieren Sie mich bitte!

6. Links

Nützliche Links finden Sie in der rechten oberen Ecke dieses Dokuments.



7. Bitte bewerten Sie das Dokument

Sehr gut Okay Geht so

Bewertung Anzahl Prozent
 
Sehr gut 13 per cent
Okay 1211 per cent
Geht so 10 per cent
 
Kommentare:

Linux on a Compaq 1800XL © '00 by Hakan Küçükyılmaz; letzte Änderung: 14.04.2011-17:19:21
Ihr Browser: CCBot/1.0 (+http://www.commoncrawl.org/bot.html), Ihre IP: 38.107.179.243